Trotz Corona viel saniert und renoviert

Detlef Held bleibt noch zwei Jahre Vorsitzender des Tennis-Clubs Waiblingen

(alp) – Corona und seine Auswirkungen bekam auch der Tennis-Club Waiblingen (TCW) zu spüren. Dennoch hat der Vorstand ein großes Programm in diesen Monaten durchgezogen und steht finanziell gut da, berichtete Vorstand Detlef Held auf der Mitgliederversammlung.

Auf Platz eins in der Tennishalle des TCW fand die Versammlung mit knapp 150 Teilnehmern statt – aktuell zählt der TCW 576 Mitglieder in seinen Reihen. Auch das eine Auswirkung der Corona-Schutzmaßnahmen, da hier Abstandsregeln eingehalten werden konnten.

Hart waren die vergangenen 18 Monate für den Verein und Detlef Held beklagte so auch „rechtliche Unsicherheiten, unklare Vorgaben, keine verbindlichen Auskünfte und oft fehlende Unterstützung seitens der Verbände, Behörden und Politik.“ Die Arbeit (Held: „Ehrenamt ist eigentlich falsch, es ist unsere Freizeit“) ging dennoch nicht aus. Das Restaurant und die Wirtewohnung wurden saniert, ein Rohrbruch beschädigte die Heizleitungen, Wasser drang durch das Dach ins TCW-Restaurant und die Halle ein, wie Anlagenwart Patrik Istvan berichtete. Und das mit einigen Folgeschäden, sodass sich der TCW nun zu einer grundlegenden Sanierung der Heizanlage entschieden hat – inklusive der Idee, eine Photovoltaik-Anlage aufs Hallendach zu schrauben. Dennoch, so Schatzmeister Markus Dietmann, konnte der TCW auch dank Zuschüssen und Spenden ein Plus in der Bilanz erwirtschaften, da auch der bezahlte Sport im vergangenen Jahr ausgefallen war.

24 Mannschaften hat der TCW in diesem Jahr dann für die Verbandsspiele gemeldet, wobei die beiden höchsten Mannschaften, Damen 30 und 40 in der Regionalliga, die Klasse gehalten haben. Gefordert waren die Sportverantwortlichen Peter Hagedorn und Sabine Reuss vor allem beim Internationalen Jugendturnier mit mehr als 300 Teilnehmern. 2020 war der TCW der einzige Verein in Deutschland, der ein solches Turner veranstaltet hat. Dafür gab es Lob vom Deutschen Tennis Bund und die Zusage, den Plan der Waiblinger, auch eine U18-Konkurrenz auszurichten, tatkräftig zu unterstützen.

Nach Katrin Hammesfahr wird nun Gundula Bubeck den Jugendausschuss führen. Carmen Staiger berichtete in der Versammlung von neuen Teilnehmern bei den Hobbysport-Angeboten und gut belegten Trainingsplätzen für diese Tennisspieler. Bei den Neuwahlen kündigte Detlef Held an, nur nochmals für zwei Jahre zu kandieren. Zweiter Vorsitzender ist nun Markus Dietmann, neuer Schatzmeister Timo Frey und neuer Breitensportwart Thomas Siebers. Schriftführerin bleibt Catherine Goetz, Sportwart Peter Hagedorn, Jugendwart Sabine Reuss, für Veranstaltungen zeichnet nun Carmen Staiger verantwortlich und für die Anlage weiterhin Patrik Istvan. Zu neuen Kassenprüfern wurden Michael Hilsbos und Dietmar Ness gewählt.

Ganz herzlichen Dank auch an Krisztina Wohland und Regine Ulmer für die jahrelange Unterstützung im Vorstand. Wir werden euch sehr vermissen!

Zudem wurden auch noch langjährige Mitglieder geehrt:

25 Jahre im TCW sind Roland Obiegli, Peter, Lia, Simon und Saskia Adomat, sowie Christine Genthner, 40 Jahre Birgit Uetz, Reinhard Hanf, Carmen Schäftlmeier und Alfred Schmid, 50 Jahre Christel Melinski und sogar 60 Jahre Mitglied im TCW ist Dietrich Rommel.

Wir laden ein zu den TCW Akademie LK-Turnieren 2021

Es freut uns sehr, auch in diesem Jahr unsere TCW Akademie LK-Turniere ausrichten zu können.

Zwei Wochen Tennis pur beim TC Waiblingen: Vom 21.08.2021 bis 05.09.2021 können Damen, Herren und Jugendspieler und Jugendspielerinnen in ihren Spielklassen gegeneinander antreten, um ihr bestes Tennis zu zeigen und den Turniersieg mit nach Hause zu nehmen.

Du willst bei unseren LK-Turnieren mit dabei sein?

Dann melde dich jetzt für dein gewünschtes Turnier an und erlebe großartige Turniertage beim TC Waiblingen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen, jede Menge Besucher und eine tolle Turnierzeit!

Samstag, 21.08.2021
Senioren M40/M50/M65
Meldeschluss: 18.08.2021

Mittwoch, 25.08.2021
Jugend W16/W18/M16/M18
Meldeschluss: 19.08.2021

Samstag, 28.08.2021
Damen und Herren
Meldeschluss: 25.08.2021

Mittwoch, 01.09.2021
Herren
Meldeschluss: 28.08.2021

Sonntag, 05.09.2021
Senior/innen W40/M50/M60/M70
Meldeschluss: 01.09.2021

Sonntag, 22.08.2021
Senior/innen W40/W50/M60
Meldeschluss: 18.08.2021

Donnerstag, 26.08.2021
Jugend W12/W14/M12/M14
Meldeschluss: 22.08.2021

Sonntag, 29.08.2021
Jugend W12/W14/M12/M14
Meldeschluss: 25.08.2021

Donnerstag, 02.09.2021
Damen
Meldeschluss: 29.08.2021

Dienstag, 24.08.2021
Jugend W12/W14/M12/M14
Meldeschluss: 19.08.2021

Freitag, 27.08.2021
Jugend W16/W18/M16/M18
Meldeschluss: 22.08.2021

Montag, 30.08.2021
Jugend W16/W18/M16/M18
Meldeschluss: 26.08.2021

Samstag, 04.09.2021
Senioren M40/M50/M65
Meldeschluss: 01.09.2021

TCW Sommerfest: Unser Saisonfinale 2021

Am Samstag, den 11. September 2021 um 16:00 Uhr feiern wir unser Sommerfinale. Unter dem Motto „All In White“ wollen wir gemeinsam auf die Saison 2021 anstoßen und auf die tollen, manchmal etwas turbulenten Ereignisse des hinter uns liegenden Jahres zurückblicken.

Highlight des Tages  Mannschaftsehrungen
Zusammen möchten wir unsere erfolgreichen Mannschaften und Trainer zu einer tollen Saison gratulieren.
Daher die Bitte an die Spieler und Trainer: es wäre prima, wenn ihr ALLE mit dabei seid!

Für die Kids bieten wir ein kleines Rahmenprogramm mit Kinderschminken, Dosenwerfen, Tennismäxle und dazu gibt es viele tolle Preise. Unsere Juniorinnen und Junioren mixen bunte Cocktails an der Cocktailbar für alle. Das TCW Club Restaurant bietet Leckeres für Jung und Alt.

Alle Mitglieder mit ihren Familien und Freunden und unsere Sponsoren sind dazu herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf ein wunderschönes Sommerfinale!

Um optimal planen zu können, bitten wir um Anmeldung zum Sommerfinale mit Angabe der Personenzahl (Erwachsene + Kinder).

Vielen herzlichen Dank!

(zur Anmeldung bitte ausfüllen und absenden)

Das war das TCW Akademie Junior International 2021

300 Spielerinnen und Spieler.

Aus der Slovakei, aus Lettland, Russland, Madagascar, Bosnien Herzegowina, Ungarn, Dänemark, Schweden, Tschechien, Italien, Österreich, Schweiz, Kroatien, Canada, Indonesien, Großbritannien, Indien, Niederlande, Japan, Neuseeland, Frankreich, Rumänien, Belgien, Moldavien, Ukraine, Litauen, Luxemburg, Spanien und Serbien.

330 spannende Matches.

9 Tage Jugendtennis der Spitzenklasse.

 

Das war das TCW Akademie Junior International 2021.

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Ganz herzlich bedanken wollen wir uns bei allen, die uns so tatkräftig unterstützt haben, damit unser diesjähriges Internationales Turnier ein so großer Erfolg wurde.

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Kein erfolgreiches Wochenende für Herren 1 und Frauen 1

Das waren keine guten Tage für die Oberligamannschaften des TCW. Die Herren hatten gleich zwei Spiele – am Samstag gab es ein knappes 4:5 gegen Herrenberg, am Sonntag folgte ein 5:4 für Tübingen. Damit sind die Hoffnungen auf den Klassenverbleib gegen null. Gegen Herrenberg punkteten in den Einzeln Rodrigo Carvalho, Igor Martic und Andre Nemeth, während Max Berner und Alexander Lauinger knapp im Match-Tiebreak unterlagen. Allerdings reichte es nur noch für einen Sieg des Doppels Boychuk/Nemeth. Auch in Tübingen lief es unglücklich für das Team des TCW. Drei Einzelpunkten durch Roman Boychuk, Rodrigo Cavalho und Igor Martic reichten nicht, da nur noch das Doppel Carvalho/Berner erfolgreich war.

Nichts zu erben gab es auch für die TCW-Damen bei Blau-Weiß Vaihingen 2 beim 2:7. Die zwei Punkte wurden im Einzel eingefahren durch Ekaterina Prokopeva und Verena Baur-Jöchle.

TCW Akademie Junior International 2021 – Finals

Tomasz Berkieta und Ann Ceuca gewinnen das TCW Akademie Junior International 2021 in Waiblingen

Es gibt ganz besondere Geschichten mit historischem Hintergrund zwischen den Siegern und dem TCW

Von unserem Mitarbeiter Ralph Lang

Hochklassigen Sport bot das Turnier von Tennis Europe am Waiblinger Galgenberg. Bei der U16 gewannen der Pole Tomasz Berkieta und Ann Ceuca vom TC Tachenberg die Pokale beim TCW Academy Junior International. Und von Supervisor Karoly Izmendi gab es höchstes Lob für die Remstäler.

Es gibt aber auch besondere Beziehungen zum Tennis-Club Waiblingen (TCW) bei Teilnehmern am TE-Turnier. Wie etwa der Pole Tomasz Berkieta, der im vergangenen Jahr die U14 gewonnen hatte. Er meldete auch für die Klasse U16 in diesem Jahr – doch dann wurde er vom Verband für die zeitgleich stattfindenden Junioren-Europameisterschaften in Russland nominiert und strich sich von der Waiblinger Liste. Doch die EM wurde um zwei Wochen verschoben – und Berkieta meldete sich bei Peter Hagedorn, er wolle in Waiblingen spielen, da er sich dort sehr wohl fühle. Doch der Turnierdirektor hatte keine Wild-Card mehr frei – Berkieta könne sich nur über die Qualifikation ins Hauptfeld spielen. „Kein Problem“ sagte Tomasz Berkieta, spielte souverän die Qualifikation, in er in zwei Matches nur drei Spiele abgab, und wurde dann als „Qualifikant“, aber als Nummer 13 in Europa, an Position eins gesetzt. Was andere Spieler sicher nicht gemacht hätten.

Berkieta spielte sich recht souverän ins Finale und musste nur gegen den Waiblinger Andre Nemeth und den Italiener Lorenzo Angelini im Viertelfinale über die volle Distanz gehen und stand nach dem 6:2, 6:2 im Finale gegen den Herrenberger Leon “Eddi“ Schmidt, der zuvor gegen Robin Trono (Aschheim) 2:6, 6:2, 6:2 gewonnen hatte. Tomasz Berkieta war dann allerdings eine Nummer zu groß für Schmidt, der sich zwar tapfer wehrte, aber dem starken Polen 3:6, 2:6 unterlag. Die beiden hatten das Finale bereits vor zwei Jahren bei der U14 gespielt. Schmidt war auch platt vom Samstag, wo er nach dem Halbfinale noch für seinen TC Herrenberg ein Oberligaspiel gegen die Waiblinger hatte bestreiten müssen.

Noch enger ist die Verbindung der Familie Ceuca zum TCW. Patrick Ceuca kam 1989 in der U14 im Waiblinger Turnier ins Halbfinale – der rumänische Junior hatte mit seinem Vater ein Ausreisevisum bekommen, die Mutter blieb in Rumänien. Ceucas wollte vor dem „Eisernen Vorhang“ bleiben, Patrick spielte nach dem Turnier für Waiblingen, Hagedorn besorgte eine kleine Wohnung und brachte Patricks Vater, einen Architekten, bei einem Baumarkt unter. Mehr noch: Für den talentierten Junior organisierte Peter Hagedorn eine Spendenaktion im TCW, damit der junge Mann beim berühmten Orange Bowl in Florida im Dezember spielen konnte, wo er die Runde der letzten acht für Deutschland erreichte. Und am 23. Dezember erreichte die kleine Waiblinger Gruppe in den USA die Nachricht, dass Rumäniens Diktator Ceaucescu hingerichtet worden sei – und damit auch Mutter Ceuca nach Deutschland reisen konnte.

Die Tochter von Patrick Ceuca, Ann Akasha Ceuca, startete jetzt wie einst ihr Vater, der heute Trainer beim TC Tachenberg ist, beim TE-Turnier in der Klasse U16 – und warf im Viertelfinale die an eins gesetzte Ungarin Luca Udvardy aus dem Rennen, die beim Stand von 2:6, 1:4 aufgeben musste. Seit einem halben Jahr ist Ann unter den Fittichen von Andreas Beck, Trainer des Württembergischen Tennis-Bundes. „Und der hat sie richtig weiter nach vorne gebracht“, weiß ihre Mutter Alina. Ann spielt für den TC Bernhausen, der jüngst in die zweite Bundesliga aufgestiegen ist, und fällt vor allem durch ihren Spielstil auf: Sie spielt Rück- und Vorhand beidhändig. Ceuca gehört zu den besten 16-Jährigen in Deutschland und zeigte das auch auf dem weiteren Weg. Im Halbfinale hielt Ceuca die US-Amerikanerin Addison Comiskey 6:1, 7:5 nieder und traf im Finale auf die an zwei gesetzte Sonja Zhiyenbayeva vom TuS Sennelager, die im Halbfinale gegen Coley Raidt (USA) klar 6:0, 6:1 überzeugt hatte. Ceuca war die bessere Spielerin im Finale und hielt Zhiyenbayeva 6:2, 6:2 nieder.

Einen Spieler aus Tschechien hat Oberschiedsrichter Karoly Izmendy im Doppel disqualifiziert, da ihn dieser wegen eine Ballentscheidung auf dem Platz übel beleidigt hat. Die anschließende Entschuldigung des Jungrüpels sorgte dafür, dass er wenigstens noch im Einzel weiterspielen durfte. Apropos Verhalten: Turnierdirektor Peter Hagedorn hat die Schweiz als absolut freundlichste Nation ausgemacht: „Ihr Trainer Rodolphe Handschin hat mir alle Spieler namentlich vorgestellt, sie waren ausgesprochen höflich, haben immer Bitte und Danke gesagt, weil der Trainer auf beste europäische Umgangsformen – auch bei seinen Schützlingen – großen Wert legt.“ Was leider nicht bei allen Nationen alltäglich ist.

Aufgefallen aus sportlicher Sicht sind Hagedorn die Italiener. Lorenzo Angelini im Halbfinale der U 16 – und im Doppelfinale waren die Italiener ganz alleine unter sich: Angelini/Gugliema Verdese gewannen 6:3, 6:1 gegen Kilian Dallapiazza/Andrea Marte Martellato. Dazu Hagedorns Meinung: „Mit Jannik Sinner und Fabio Musetti haben sie sich die jüngsten Spieler unter den Top 100 – kein Wunder also, dass in bella Italia was geht“.

Weniger gefallen hat Hagedorn der Württembergische Verband. Was bei den Senioren und Aktiven funktionierte – nämlich keine Verbandsspiele während der Finaltage, ging bei den Jüngeren dem Turnierchef gewaltig auf den Geist. Vier Verbandsspiele der U15-Junioren, die acht Plätze benötigten, und zwei U18-Spiele am Samstag – das bringt den erfahrenen Turniermacher schon auf die Palme: „Warum das bei den Großen klappt, aber bei den Jugendlichen nicht, kann mir keiner erklären. Wir veranstalten ein internationales Turnier, aber das kümmert Teile des WTB überhaupt nicht. Dabei schickt der doch sogar seine Verbandstrainer hierher zur Beobachtung!“

Dafür gab es reichlich Lob von Supervisor Karoly Izmendi, der nun schon neun Jahre in Waiblingen ist: „Die Zusammenarbeit funktioniert ganz ausgezeichnet mit allen am Turnier Beteiligten und es gibt eine herausragende Organisation. Vor allem ist es schön zu sehen, dass sich auch der Club unter Präsident Detlef Held jedes Jahr immer weiter verbessert.“ TCW-Herz, was willst du mehr?

Ergebnisse U14 Finals:

Beverly Nyangon (Frankreich) – Nadia Kulbiej (Polen) 4:6, 6:2, 6:2; Tom Sickenberger (Bad Vilbel) – Henry Bernet (Schweiz) 6:3, 7:6

Aus für alle Spieler aus dem Kreis

TCW Akademie Junior International 2021 – Turniertag 5

(alp) – Die zweite Runde des Tennis-Europe (TE)-Turniers beim Tennis-Clubs Waiblingen (TCW) war keine gute Zeit für die Teilnehmer aus dem Kreis: Alle flogen in dieser Runde raus. Teilweise aber auf sehr beachtliche Weise. Allen voran der Waiblinger Andre Nemeth in der Konkurrenz U16, der es in Runde zwei mit dem an eins gesetzten Polen Tomasz Berkieta zu tun bekam. Den Auftritt auf dem Centre Court verfolgte unter anderem auch Albert Ender vom Württembergischen Tennis-Bund, der einen klar überlegenen Berkieta im ersten Satz gesehen hat, der deutlich 6:1 gewann. Unterstützt und angefeuert von seiner Familie steigerte sich Nemeth aber in Durchgang zwei deutlich und holten diesen Durchgang mit 6:3, wobei in diesem Satz sein Schläger zu Bruch ging – was noch Folgen haben sollte. Im dritten Satz spielte Nemeth den Polen fast an die Wand und der schien schon zu resignieren, als Nemeth beim Stand von 5:2 die Saite riss. Der letzte Ersatzschläger des Waiblingers war mit weniger Kilo bespannt und das Verhängnis nahm seinen Lauf. Plötzlich landeten die Bälle neben oder hinter der Linie und trotz des klaren 5:2-Vorsprungs kam Andre Nemeth nicht einmal mehr zu einem Matchball und verlor noch 5:7.

Ähnlich ging es seiner Schwester Nadia gegen Ida Clement aus Bietigheim, die etwas überraschend deutlich 6:4, 6:1 gewann. Auch die „spanische“ Waiblingerin Laia Garriga Oms unterlag als gesetzte Spielerin Lea von Kozierowski aus Halle klar 1:6, 1:6. Und auch der Lauf von Dajana Abadzic aus Weinstadt fand ein Ende gegen die an eins gesetzte Ungarin Luca Udvardy, die vor allem im zweiten Durchgang einen Gang hochschaltete und beim 6:3, 6:0 die Nase vorne hatte. Bei den Jungs dieser Altersklasse hatte sich TCW-Spieler Patrik Knödl in Runde eins beim 6:1, 6:0 gegen den Österreicher Valentin Glasl schadlos gehalten. Doch gegen Lasse Pörtner aus Kirchheim war die Messe dann schnell gelesen – Pörtner gewann 6:2, 6:1.

In der U14 war noch Noah Held in Runde zwei – und hielt gegen den an vier gesetzten Niels Mcdonald aus Hannover wesentlich besser mit als es das 6:2, 6:2 für den starken Norddeutschen aussagt. Die Matches heute und am Samstag beginnen jeweils um zehn Uhr auf der Anlage des TCW am Alten Neustädter Weg. Die Einzelfinals aller Altersklassen am Sonntag beginnen alle zeitlich um 11 Uhr.

Patrik Knödl in Runde 2

Eine ganz starke Leistung zeigte Patrik Knödl vom TC Waiblingen in der ersten Runde der U16 beim TCW-Academy Junior international 2021. Gegen den Qualifikanten Valentin Glasl aus Österreich ließ er kaum etwas anbrennen und gewann souverän 6:0, 6:1.In Runde zwei trifft er nun auf den an drei gesetzten Lasse Pörtner. Weiter ist auch Dajana Abadzic vom TC Urbach, die gegen die Schwedin Felicia Karmtg 6:2, 6.1 erfolgreich war.

TCW Damen aller Sorgen ledig

(alp) – Mit einem klaren 6:2 beim TC Tübingen 2 sind die Waiblinger Frauen 1 in der Oberliga alle Sorgen los. Bereits nach den Einzeln stand es 4:2 für die Remstälerinnen, für die Ekaterina Prokopeva, Nadia Nemeth, Verena Baur-Jöchle in zwei Sätzen und Selina Riess im Match-Tiebreak gesorgt hatten. In den Doppeln gewannen Doppel eins und zwei mit Garriga Oms/Prokopeva und Nemeth/Baur-Jöchle, was dann locker zum 6:3 reichte.

TCW und Stadt Waiblingen als Wellenbrecher

750 Personen pro Tag beim 46. Jugendturnier des Tennis-Clubs Waiblingen

(alp) – Am Samstag beginnt die 46. Auflage des TCW-Akademie Junior International auf der Anlage am Alten Neustädter Weg. Die Verantwortlichen des Tennis-Clubs Waiblingen (TCW) um Turnierdirektor Peter Hagedorn mussten dabei einige bürokratische Hürden aus dem Weg räumen für die Konkurrenzen U14 und U16 des Tennis Europe-Turniers (TE).

Zunächst einmal hatten die Waiblinger den Bonus, dass sie im vergangenen Jahr trotz Corona-Beschränkungen ihr Turnier durchgezogen hatten – mit kleinen 32er-Feldern in Qualifikation und Hauptfeld. Das sah TE eigentlich auch in diesem Jahr vor. Hagedorn schaltete den Deutschen Tennis Bund ein und die Stadt Waiblingen. Sportamtsleiter Andreas Schwab gestattete daraufhin offiziell 750 Personen pro Tag auf der weitläufigen Anlage des TCW – und das lockerte auf einmal alle Bremsen. TE genehmigte nun 96er Felder für die Quali und 64 im Hauptfeld. Und diese Regelung gilt für die ganze TE-Turnierserie in Deutschland mit Waiblingen, Ulm, Augsburg und Renningen. „Die Genehmigung als Unbedenklichkeitsbescheinigung der Stadt war dafür ausschlaggebend“, ist Peter Hagedorn dankbar. Für die Teilnehmer und Besucher wird es aber Eingangskontrollen geben und die Tenniscracks müssen zusätzlich eine Selbsterklärung zur Einhaltung der Corona-Regeln über TE abgeben.

Supervisor wird wie in den vergangenen Jahren wieder der Ungar Karoly Izmendi sein, der dann in Waiblingen auch die Nationalmannschaften aus Deutschland, Kanada, Schweden, Schweiz und Malta begrüßen kann. Mexiko und England haben wegen der Quarantäne-Vorschriften abgesagt. Erstmals werden beim TCW auch Spieler aus Madagaskar aufschlagen, dazu kommen noch „Exoten“ aus Indonesien und Malta. Der deutsche Bundestrainer Peter Pfannkoch hat elf Wild-Cards für Plätze im Hauptfeld vergeben, Hagedorn gab seine Eintrittskarten fürs Hauptfeld an die Waiblinger Noah Held und Vincent Eckl bei der U14 sowie an Julius Stickel, Patrick und Yannick Knödl und Fabienne Fritz bei der U16. Direkt ins Hauptfeld kamen über ihre Ranglistenplätze Andre und Nadia Nemeth sowie Laia Garriga Oms vom TCW. Bei den Mädchen stehen die topgesetzten Spielerinnen allesamt unter den besten 20 von Europa, die Liste der Junioren U 16 führt der Ungar Tomasz Berkieta an, die Nummer acht in Europa.

Am Samstag beginnt die Qualifikation der Junioren U14 und U16 um 10 Uhr, am Sonntag starten dann die Juniorinnen U14. Die Hauptfelder beginnen von Montag bis Freitag jeweils um 10 Uhr. Bei der U16 der Mädels gibt es keine Qualifikation. Der Grund: Beim Württembergischen Tennis-Bund stehen an dem Wochenende noch Verbandsspiele auf dem Programm und dort sind die guten Junirinnen im Einsatz – also fiel die Meldeliste entsprechend klein aus.

Traditionell wird beim TCW auch ein Parallelturnier für die anderen Altersklassen gespielt. Doch das untersagte TE in diesem Jahr. Die Folge: Der TCW bietet ein Ranglistenturnier von U10 bis U18 vom Finalsonntag bis zum letzten Schultag am Mittwoch an, bei dem allerdings erst ab Mittag gespielt werden wird.