Update: Corona-Maßnahmen des WTB im November 2020

Liebe TCW Mitglieder,

wie vielen von euch vermutlich bereits bekannt ist, wurde am 28.10.2020 ein umfassender Bund-Länder-Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gefasst. Mit Beschluss vom 01. November 2020 hat nun die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) geändert.

Unter folgendem Link findet ihr nun die aktuellen Corona-Informationen des WTB.

Aktuelle Situation beim TCW – Detlef Held und Patrik Istvan im Interview

Detlef Held und Patrik Istvan berichten uns aus ihrer Perspektive von der Situation beim TCW im Oktober 2020

Birgit: Hallo Detlef, hallo Patrik, herzlich Willkommen. Schön, dass ihr Zeit gefunden habt und wir uns ausführlich über den TC Waiblingen austauschen können.

Detlef + Patrik: Hallo Birgit. Vielen Dank für die Einladung.


Birgit: Wie geht es euch und euren Vorstandskollegen zurzeit? Gerade erst musste ja die Mitgliederversammlung erneut verschoben werden.

Detlef: Die vergangenen Monate und auch die aktuellen Entwicklungen stellen natürlich insgesamt eine schwierige Situation dar und uns alle vor große Herausforderungen. Das Thema „Corona“ ist leider ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Die Rahmenbedingungen, Regeln und Verordnungen, egal ob im beruflichen oder privaten Bereich, verändern sich kontinuierlich und meistens sehr kurzfristig. Das macht eine längerfristige, verbindliche Planung kaum möglich. Auch im Hinblick auf die angesetzte Mitgliederversammlung waren wir vom Vorstand in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Rems-Murr. Von dort erhielten wir kurz vor dem geplanten Termin die dringende Empfehlung, die Mitgliederversammlung wegen der aktuellen Fallzahlenentwicklung nicht wie geplant durchzuführen. Nach interner Abstimmung im Vorstand haben wir uns dazu entschlossen, der Empfehlung zu folgen, nicht zuletzt aufgrund unserer Fürsorgepflicht allen Mitgliedern gegenüber und den nicht zu unterschätzenden Haftungsrisiken für den Verein und den Vorstand. Dennoch brauchen wir alle dringend wieder mehr Normalität in unserem Alltag. Die Zukunft wird aus Mut gemacht und nicht aus Angst.

Patrik: Ich kann das nur bestätigen. Es ist eine extreme Zeit, die wir so nie erwartet hätten, die schnelle Umstellungen und Anpassungen erfordert. Es gibt viele, verschiedene Einstellungen und Sichtweisen zum Thema „Corona“ und den diesbezüglich getroffenen Entscheidungen, auch im TCW. Wir im Vorstand, oder auch ich in meiner Funktion als Cheftrainer des TCW zusammen mit dem gesamten Trainerteam, machen tagtäglich diese Erfahrungen und versuchen, bestmöglich für alle zu agieren.


Birgit: Habt Ihr ein paar Beispiele für besondere Herausforderungen im TCW während der Corona-Zeit?

Detlef: Natürlich mussten wir die behördlichen Vorgaben und Verordnungen schnellst- und bestmöglich umsetzen, um den Mitgliedern wieder einen Spielbetrieb zu ermöglichen.
Dazu gehörten bspw. die Ausarbeitung und Umsetzung eines Hygienekonzepts und die Einführung verschiedener Kontrollsysteme. Wir haben daher auch für die Freiplätze das bereits für die Tennishalle bewährte Online-Buchungssystem eBuSy eingeführt und eine Zugangskontrolle per QR-Code für die Turniere und Veranstaltungen implementiert.

Patrik: Auch für das TCW Club Restaurant war es natürlich eine besondere Herausforderung. Meine Schwiegermutter Ingrid hat mit ihrem Team im Februar das Restaurant übernommen und dafür mit ihrem Mann Jozef, der seit 2020 unser Platzwart ist, ihre festen Jobs und ihre Heimat in der Slowakei aufgegeben. Kurz nach dem Start kam dann im März der Lockdown. Mit der Unterstützung durch alle Mitglieder bei der Nutzung des Liefer- und Abholservice konnten die finanziellen Verluste zum Glück etwas abgemildert werden. Von daher ein großes Dankeschön, auch im Namen von Ingrid, an alle Mitglieder. Das Restaurant ist, natürlich auch weiterhin auf die Unterstützung aller Mitglieder angewiesen.


Birgit: Wie du erwähnt hast, Detlef, war natürlich der gesamte Spielbetrieb dieses Jahr von den Einschränkungen betroffen. Wie lief es aus sportlicher Sicht im Jahr 2020 für den TCW?

Detlef: Aufgrund der getroffenen Maßnahmen konnten wir mit dem Spielbetrieb fast wie ursprünglich geplant in die Sommersaison 2020 starten. Natürlich mit diversen Einschränkungen. So war anfangs die Anzahl der Spielpartner und Trainingsteilnehmer begrenzt, die Umkleiden und Duschräume durften nicht geöffnet werden. Aber wir waren alle froh, dass wir überhaupt wieder spielen durften und konnten. Aufgrund der ganzen Einschränkungen und Vorgaben stellte sich natürlich auch die Frage, ob der TCW an der „Corona-Runde“ teilnehmen sollte, die der WTB ersatzweise nach der Absage der Sommer-Verbandsrunde ins Leben gerufen hat. Leider war die Kommunikation diesbezüglich seitens der Verbände alles andere als positiv. Nach reiflicher Überlegung und Abwägung der Risiken haben wir uns im Vorstand dazu entschlossen, an der Corona-Runde als TCW nicht teilzunehmen. Der Hauptgrund für die Absage war sicherlich die Haftungsthematik, die der WTB für die Durchführung der Corona-Runde vollumfänglich und explizit auf den Verein und die Vereinsorgane übertragen hat. Das gesamte Risiko war, nicht zuletzt auch aus gesundheitlicher Sicht, schlichtweg zu groß. Wir haben für diese Entscheidung auch nur vereinzelt negative Rückmeldungen erhalten. Der überwiegende Teil der Mitglieder hatte großes Verständnis dafür, dass der TCW ähnlich wie viele andere große Tennisvereine, mit Vorsicht agiert. Natürlich verstehen wir aber auch alle Mitglieder, die gerne gespielt hätten.


Birgit: Entgegen aller Erwartungen konnten im TCW in der Sommersaison 2020 Turniere stattfinden. Wie kam es dazu und wie waren die Resonanzen?

Detlef: Wir mussten uns natürlich laufend an den aktuellen Bestimmungen orientieren und konnten meist nur reagieren und nicht agieren. Dass wir bereits sehr früh ein gutes Hygienekonzept auf die Beine gestellt und die Zutrittskontrolle per QR-Code bei Veranstaltungen eingeführt haben, hat uns in die Lage versetzt, bei den schrittweisen Lockerungen wieder schnell und auch kurzfristiger agieren zu können.

Uns war schon recht früh klar, dass das internationale Jugendturnier im Juli dieses Jahr ziemlich sicher nicht stattfinden kann. Peter Hagedorn hat durch seine Erfahrung und seine guten Kontakte gleich die weitsichtige Entscheidung getroffen, die Verlegung des Turniers auf September zu beantragen. Das hat zum Glück geklappt und wir konnten die Tradition des Internationalen Jugendturniers beim TCW auch 2020 fortsetzen und das Turnier austragen. Es waren leider deutlich weniger Spieler zugelassen als sonst, aber die Resonanz, auch für die Organisation, war durchweg positiv.

Patrik: Positive Rückmeldungen hat der TCW auch für die Durchführung des Nationalen Jugendturniers im Juli, also zeitlich noch vor dem Internationalen Jugendturnier, erhalten. Das Turnier konnte mit 360 Teilnehmern stattfinden. Unter den Rahmenbedingungen eine besondere Herausforderung. Wichtig war die Durchführung nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern auch finanziell für den Verein.

Detlef: Grundsätzlich sehe ich das auch so. Gelohnt hat es sich für den Verein jedoch nur deshalb, weil 10-15 ehrenamtliche Helfer an allen Turniertagen sich um die Planung, Organisation, Durchführung, und Marketingmaßnahmen der Turniere gekümmert haben. Danke nochmal an alle Beteiligten. Das beste Verhältnis aus Aufwand und Ertrag haben bei der Durchführung von solchen Turnieren nach wie vor der WTB und der DTB. Die ehrenamtlichen Mitglieder arbeiten, der Verein hat den Aufwand, und die Verbände halten dafür die Hand auf, wenn ich das mal so direkt formulieren darf. Es werden Umsätze auf dem Rücken der Vereine und des Ehrenamts generiert. Das sollte aus meiner Sicht dringend geändert werden. Ebenso die strengen Vorgaben und Reglementierungen wie bspw. die Ballmarke. Wird eine Ballmarke vom Verband vorgegeben, kostet die Balldose gleich 2 oder 2,5 mal so viel wie normal. Das finde ich nicht in Ordnung.


Birgit: Wie siehst Du das Thema „Ehrenamt“ im Verein denn grundsätzlich?

Detlef: Bevor ich mein Ehrenamt angetreten habe, bin ich von verschiedenen Personen darauf hingewiesen worden, dass das eine recht schwierige Aufgabe werden könnte. Heute weiß ich besser, was sie gemeint haben. Der TCW ist eine große Herausforderung. Der Aufwand, der im gesamten Vorstandsteam entstanden ist, war und ist nach wie vor immens. Wir konnten seit unserer Wahl vor drei Jahren so viele Projekte anschieben, abschließen und Neuerungen einführen. Dabei haben wir den Verein immer schrittweise besser gemacht. Auch unsere Trainer haben uns dabei tatkräftig unterstützt. Vielen Dank!

Persönlich finde ich es dann oft schade, dass es bei dem ganzen Engagement leider eine kleine Gruppe von Mitgliedern gibt, die schon grundsätzlich gegen alles ist, was der Vorstand und die Trainer anpacken. Aber: wir werden den TCW weiterhin Schritt für Schritt für die Zukunft gut und gesund aufstellen – versprochen!


Birgit: Was waren aus eurer Sicht die größten Aufwände? Welches waren die größten Projekte?

Patrik:Ein großer Punkt waren und sind sicherlich die vielen Reparaturmaßnahmen (bspw. Rohrbrüche), die wir immer wieder schnell reparieren mussten. Wie die meisten wissen, befindet sich unser Vereinsgelände auf einer früheren Mülldeponie. Über die Jahre hinweg entstehen an unterschiedlichsten Stellen Absenkungen, z.B. auch auf Platz 19 oder auf dem M-Platz, der sich verschiebt. Aufgrund der Absenkungen kommt es dann zu Rohrbrüchen. Oftmals bemerkt man diese nicht gleich, sondern erst, wenn an anderer Stelle der Wasserdruck absinkt. Einmal mussten wir über 80 m Rohre freilegen, um den Schaden zu beheben. Vielen Dank an unseren Nachbarn (Fa. Wiedmann), der uns immer tatkräftig und schnell zur Seite steht.
Ein anderes Beispiel ist das Dach, welches immer wieder undichte Stellen aufweist oder das Thema Heizung. Wenn in der Tennishalle stark geheizt wird, bleibt das Restaurant plötzlich kalt.

Detlef: Der Reparatur- und Instandhaltungsaufwand ist natürlich allein schon aufgrund der Größe unserer Anlage enorm. Da es zudem aus den letzten Jahrzehnten einen nicht unerheblichen Investitionsstau gibt, kamen wir in der Anfangszeit kaum hinterher. Es war quasi eine „Dauerbaustelle“, die koordiniert und organisiert werden musste. Für einen ehrenamtlichen Anlagenwart ist das auf Dauer nicht leistbar. Patrik hat sich zum Glück nicht nur um die Reparaturen gekümmert, sondern auch mit sehr viel Eigenleistung um die Renovierung der Umkleide- und Sanitärräume. Auch im Zuge des Pächterwechsels im Restaurant kamen einige Aufgaben auf ihn zu. Die Wohnung, die neben dem Restaurant ebenfalls mit vermietet wird, war in einem desolaten Zustand. Auch das sieht jetzt alles wieder gut aus. DANKE, lieber Patrik und deinem gesamten Team!

Auch wenn wir schon einiges erfolgreich abschließen konnten, gehen uns die Projekte in der Zukunft nicht aus.


Birgit: Welche Projekte sollen noch angegangen werden? Was steht alles an?

Detlef: Ein Fokus liegt sicherlich auf der Reduzierung der Energiekosten. Wir müssen uns um das Thema Heizung kümmern, ebenso um die Dämmung der Halle. Auch die Sanierung des Dachs steht auf unserer Agenda, am besten gleich in Verbindung mit einer Solaranlage. Hierzu gibt es schon Gespräche mit einem Betreiber. Für den Verein entstehen somit über die langfristige Vermietung der Dachfläche neue Einnahmequellen. Auch der Hallenboden wird mittelfristig sicher ein Thema werden. Es gibt kaum noch Material, um den aktuellen Boden auszubessern. Grundsätzlich kann der Verein Investitionen nicht länger vor sich herschieben. Diese müssen getätigt werden, um den TCW für die Zukunft gut aufzustellen.


Birgit: Das klingt nach einer ganzen Menge. Wie soll das alles finanziert werden?

Detlef: Bei meinem Amtsantritt vor drei Jahren hatten wir ca. EUR 170.000 Rücklagen auf dem Konto als Reserve. Das war nicht gerade viel für den damaligen Zustand und die Größe der Anlage. Trotz der ganzen o.g. Maßnahmen, Reparaturen und Instandhaltungen haben wir heute immer noch eine Reserve in Höhe von ca. EUR 100.000. Das ist nur einer großen Eigeninitiative und vielen Eigenleistungen zu verdanken, ebenso wie Spenden und den Sponsoren. Allen nochmal herzlichen Dank für die tolle Unterstützung. Die Aufwände wurden bisher jedoch von einer zahlenmäßig kleinen Gruppe geschultert. Für die Durchführung der anstehenden Projekte wird das jedoch sicherlich nicht ausreichen. Wir im Vorstand rechnen in den nächsten 5 Jahren mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. EUR 400.000. Da das Sponsoring eigentlich für den sportlichen Bereich vorgesehen ist und diesem langfristig zur Verfügung stehen sollte, werden wir die kommenden Maßnahmen nur durch eine Beteiligung aller Mitglieder umsetzen können. Ob das dann tatsächlich so kommt oder nicht, müssen natürlich die TCW-Mitglieder entscheiden.

 
Birgit: Wird der TCW durch eine Beitragserhöhung nicht unattraktiver im Vergleich zu anderen Clubs?

Detlef: Nein, ganz und gar nicht. Im Vergleich zu den Tennisclubs in unserer direkten Umgebung konnten wir die Beiträge beim TCW lange Zeit stabil und verhältnismäßig niedrig halten. Wir dürfen nicht vergessen: Wir haben 18 Freiplätze und eine 3-Feld-Tennishalle. Es gibt genügend Beispiele in unserer Nähe mit ähnlichen Mitgliedsbeiträgen und einer wesentlich kleineren Anlage als der des TCW. Auch muss man an die Zusatzleistungen denken, die der Verein bisher übernommen hat. Egal ob Essen, Ballkosten, Zuschüsse, Trainings etc. Der TCW wird anfangen müssen, manche Leistungen an diejenigen zu berechnen, die diese auch in Anspruch nehmen.


Birgit: Nochmal zurück zur Tennishalle. Wie seht ihr die Auslastung und den finanziellen Return?

Patrik: Durch die Einführung des Online-Buchungssystems eBuSy hat sich das Controlling und die Auslastung verbessert. Die Buchungen und Abrechnungen sind deutlich vereinfacht. Man kann sich schneller und unkomplizierter einen Platz buchen als früher und diesen gleich bezahlen. Wie bereits erwähnt benötigt es jedoch einiger Investitionen, damit die Tennishalle auch weiterhin attraktiv bleibt und sich rechnet. Dazu zählen die Dachsanierung und Dämmung, der Teppichboden und die Heizung. Die Energiekosten müssen schrittweise reduziert werden, um die Preise halbwegs stabil halten zu können.

Detlef: Neben den Vorhaben, die die Tennishalle an sich betreffen, haben wir uns im Vorstand für die nächste Wintersaison 2020 / 2021 ein neues Ziel gesetzt. Die Vergabe der Hallenabonnements soll fairer gestaltet und für alle Mitglieder transparent werden. Freigegebene Abonnements werden an den Verein zurückgegeben und nicht mehr unter der Hand weitervermittelt. Viele Berufstätige oder neue Mitglieder haben dann auch die Möglichkeit, im Winter zu attraktiven Zeiten Tennis zu spielen. Das möchten wir unbedingt im neuen Jahr anpacken. Wir wollen daher das Konstrukt der „Dauervermietung“ neugestalten und allen die gleiche Chance geben.

Patrik: Das ist nicht nur für Berufstätige ein großes Thema, sondern auch für Schüler / -innen und auch die Trainer. Es wird immer schwieriger, allen Kindern bei den begrenzten Kapazitäten eine Spielmöglichkeit zu geben. Die Kinder haben öfters und länger Mittagsschule. Viele können erst ab 16.00 Uhr oder später. Wenn wir in diesen Zeiten keine oder zu wenig Kapazitäten anbieten können, sind wir auch für Neumitglieder und Kinder weniger interessant. Die Trainer müssen jetzt schon auf Samstage und Sonntage ausweichen. Die Schulen nehmen hier leider wenig Rücksicht auf uns Trainer und Vereine.


Birgit: Detlef, was wünschst du dir persönlich für deine Aufgabe beim TCW und besonders für den Verein?

Detlef: Zuerst möchte ich einmal betonen, dass wir im Verein und Vorstand eine tolle Gemeinschaft geworden sind. Die Arbeit mit meinen Vorstandskollegen und Jugendlichen macht mir sehr viel Spaß und ich denke, dass wir bisher sehr umsichtig und erfolgreich für den Verein gearbeitet haben. Von den Mitgliedern und anderen Vereinen haben wir so viele positive Rückmeldungen erhalten, das freut uns sehr und motiviert uns auch, den eingeschlagenen Weg des Fortschritts und der Sanierung weiterzugehen. Für die Zukunft wünsche ich mir einfach mehr Unterstützung jedes einzelnen.


Birgit: Noch eine Frage zum Schluss. Wird die Mitgliederversammlung nachgeholt? Wie geht es diesbezüglich weiter?

Detlef: Wir werden allen Mitgliedern die Berichte der einzelnen Ressorts in Kürze online zur Verfügung stellen. Für Beschlüsse werden wir das Umlaufverfahren anwenden. Das genaue Prozedere wird derzeit gerade geprüft. Die nächste Mitgliederversammlung wird dann vermutlich im April 2021 stattfinden. Wir hoffen, dass es die Corona-Verordnung dann wieder wie gewohnt zulässt.


Birgit: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute.

Detlef + Patrik: Danke Birgit, dir auch alles Gute.

Ekaterina Prokopeva ist Baden-Württembergische Meisterin

(alp) – Erstmals wurden im Spätsommer statt an Pfingsten die Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften der Tennislandesverbände aus Baden und Württemberg in Pfullingen ausgetragen. Ekaterina Prokopeva vom Tennis-Club Waiblingen (TCW) holte überraschend den Titel in der Altersklasse U16. Auf dem Weg zur Meisterschaft musste Prokopeva immer über die volle Distanz gehen. In der ersten Runde gewann sie gegen Gina Betzner aus Villingen 4:6, 6:3, 6:3 dem sie anschließend gegen Leonie Schondelmaier aus Erdmannhausen ein 2:6, 6:2, 6:4 folgen ließ. Im Halbfinale gewann die Waiblingerin gegen die an eins gesetzte Marlene Förster aus Sindelfingen 4:6, 6:2, 6:4. Den Titel holte sich Ekaterina Prokopeva dann gegen die an zwei gesetzte Vianne Schwab aus Waldbronn beim 6:7, 6:4, 6:1. Nadia Nemeth, ebenfalls vom TCW, gewann die erste Runde gegen Emilia Namyslo aus Heidelberg 6:3, 6:2, unterlag dann aber der an zwei gesetzten Schwab 1:6, 0:6.

Ekaterina Prokopeva, die im Juli bereits beim TCW Akademie Junior National den Titel holte (siehe Foto), konnte bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften vom 18.09. – 20.09.2020 in Pfullingen ebenfalls überzeugen und holte sich den Meistertitel.

Wir gratulieren herzlich zum Erfolg!

„Well run tournament“ – das war das TCW Akademie Junior International 2020

Tennis-Europe-Turnier U14 beim TC Waiblingen: Steiner und Berkieta setzen sich durch

Valentina Steiner vom TEC Waldau Stuttgart und der Pole Tomasz Berkieta sind die Sieger beim Tennis-Europe-Turnier U14 beim Tennis-Club Waiblingen (TCW). Für Steiner ist der Sieg in der Kategorie 2 der größte Erfolg in ihrer noch jungen Karriere.

Schon im Frühjahr hatte Valentina Steiner gute Ergebnisse gesammelt – sie gewann etwa das Turnier in Rotterdam im Einzel und Doppel ohne Satzverlust. In der Corona-Pause absolvierte die junge Frau ein dreitägiges Trainingslager in Kitzbühel mit ihrem Trainer Marcel Stiehl und traf dort auf Vermittlung von Waldau-Geschäftsführer Thomas Bürkle an ihrem Geburtstag auch den deutschen Davicsup-Spieler Philipp Kohlschreiber, der ihr einige Trainingstipps mit auf den Weg gab.

Und die setzte sie in Waiblingen beim TCW Akademie Junior International auch bestens um. Ohne Satzverlust spazierte die fitnessbegeisterte 14-Jährige ins Finale, gewann das Halbfinale gegen die Belgierin Indira Lepage glatt 6:3, 6:1. Im Endspiel wartete die Nummer zwei der Niederlande, Dilara Oker auf sie. Doch gegen die harten und platzierten Schläge von Steiner sah Oker kaum Land – 6:2, 6:2 für die Stuttgarterin.

Nicht ganz so einfach war der Weg des Polen Tomasz Berkieta, der nicht zuletzt im Halbfinale gegen den Frankfurter Sergej Topic über die volle Distanz gehen musste und 4:6, 6:2, 6:1 gewann. Nikolai Barsukov hatte in der Vorschlussrunde Max Stenzer (Gladbach) 6:3, 6:4 niedergehalten. Im Finale war Barsukov dann aber unter den Augen von Bundestrainer Peter Pfannkoch ohne Chance gegen den aufschlagstarken Polen, der glatt 6:3, 6:0 gewann.

Das Doppelfinale gewannen Vaida Matuseviciute / Anastasia Petterson (Schweden) gegen Addison Comiskey / Isabella Svahn (USW/Schweden) deutlich 6:1, 6:1. Die württembergische Paarung Aaron Funk / Matwej Popov (Renningen/Bietigheim) unterlag im Halbfinale Max Stenzer / Deren Yigin (Gladbach / Weissenhorn) 5:7, 3:6. Im Finale waren Stenzer / Yigin die Glücklicheren gegen Nikolai Barsukov / Sergej Toic (Machern/Frankfurt) und gewannen 6:4, 3:6, 10:8.

Bundestrainer Peter Pfannkoch legt mehr Wert auf Entwicklung als auf Ergebnisse

Gleich mit dem deutschen NK-1-Kader – deutscher Nachwuchskader der 15- bis 18-Jährigen – war der zuständige Bundestrainer Peter Pfannkoch mit fast allen 14 und noch einigen jüngeren Jugendlichen des NK-2-Kaders an die Rems gereist. Und war mit dem Abschneiden seiner Schützlinge sehr zufrieden: „Nikolai Barsukov erreichte das Finale und wir hatten noch zwei weitere Spieler im Halbfinale hier in Waiblingen. Auch die ein und zwei Jahre jüngeren Teilnehmer präsentierten sich vielversprechend. Das zeigt, dass wir in diesen Tagen international viel breiter aufgestellt sind.“ Möglich machen dies die verbesserten Zuschüsse vom Deutschen Olympischen Sportbund.

Konkret: Mehr Trainer können mehr Spieler betreuen. Pfannkoch: „Vor ein paar Jahren konnten wir uns seitens des Deutschen Tennis-Bund intensiv um maximal sechs bis zehn Spieler im Alter von 14 bis 18 Jahren im internationalen Vergleich kümmern, heute betreuen wir in der U14 alleine mehr als 20 Talente. Für den Jugendbereich haben wir heute zahlreiche neue Trainer – darunter den früheren Profi Philipp Petzschner, der seit einem Jahr für den DTB arbeitet. Und mit Thomas Högstedt zum Beispiel konnten wir einen ausländischen Spitzentrainer gewinnen, der international sehr anerkannt ist und mit mir seit diesem Jahr die U14 betreut.“

Heute kämen die Nachwuchsspieler schon bestens trainiert in diesen Kreis, so Pfannkoch weiter. „Die notwendigen Basics sind bereits gelegt, die Jungs können technisch schon fast alles“, weiß Pfannkoch aus seiner über 30-jährigen Erfahrung als Bundestrainer. Die Gründe dafür: Mit dem Play&Stay-Programm für die ganz Kleinen lerne der Tennisnachwuchs schon früh spielerisch Tennistechnik und Taktik, außerdem funktioniere die Abstimmung innerhalb der Strukturen auf Landes- und Bundesebene sehr gut. „Gemeinsam wollen wir das Spiel des Einzelnen entwickeln und nicht zu früh Ranglistenergebnisse in den Vordergrund stellen. Dafür geben wir den Talenten auch die entsprechende Zeit.“ Das TE-Turnier in Waiblingen war für den 58 Jahre alten Hünen Pfannkoch auch die perfekte Vorbereitung für die deutschen Meisterschaften in Ludwigshafen.

TCW-Turnierdirektor Peter Hagedorn hat während des Turniers auch mit DTB-Jugendwartin Eva-Maria Schneider telefoniert, die davon berichtete, dass aktuelle TE-Turniere in Osteuropa noch nicht einmal eine Qualifikation hatten und fast nur mit einheimischen Spielern besetzt waren. In Waiblingen waren Teilnehmer aus 31 Nationen am Start. Und Hagedorn rechnet auch damit, dass im kommenden Jahr das TE-Turnier auch wieder Ende Juli mit den Altersklassen U14 und U16 ausgetragen wird: „Dieses Jahr kommen wir mit Glück mit einem blauen Auge davon. Aber als ältestes TE-Turnier in Deutschland wollten wir es unbedingt austragen, weil wir uns auch der Tradition verpflichtet fühlen.“

Den Segen dazu bekam er von Supervisor Karoly Izmendy: „Well run tournament“, schrieb er in seinen Bericht. Höchstes Lob von offizieller Seite also.

Erfolgreiches Wochenende für den TC Waiblingen

TCW Akademie Junior International: Der Waiblinger Noah Held "stoppt" sich ins Hauptfeld

(alp) – Das Qualifikationsfinale des Tennis Europe Turniers der TCW Akademie Junior International war die große Show des kleinen Noah Held. Gegen den zwei Köpfe größeren Jannik Knödl vom TC Aalen gewann der Waiblinger Junior 6:1, 4:6, 10:6 und steht damit im 32er-Hauptfeld, das heute um 10 Uhr beim Tennis-Club Waiblingen beginnt.

Noah Held hatte seine gute Form schon in Runde eins gezeigt, als er Philipp Wottgen aus Altenfurt deutlich 6:3, 7:5 niederhielt. Dann ging es gegen den an vier gesetzten Jannik Knödl, der im ersten Durchgang kaum einen Fuß auf den Boden brachte. Held war der wesentlich aktivere Spieler gegen den Defensivspieler von der Ostalb und gewann deutlich 6:1. Das beeindruckte auch den deutschen Bundestrainer Peter Pfannkoch: „Noah spielt sehr  variabel und setzt clever seine Stopps ein.“

Den zweiten Durchgang beschrieb Noah Held dann so: „Im ersten Satz ist es unglaublich gut gelaufen. Im zweiten Satz habe ich dann etwas gezittert, war schnell 1:5 hinten und holte dann auf 4:5 auf, führte bei eigenem Aufschlag 30:0 und habe dann drei Doppelfehler produziert. Da habe ich einfach gezittert und dumm mein Spiel hergegeben.“ Im dritten Satz lief es dann alles wie gewohnt. Gefühlvolle Stopps, die Knödl zur Verzweiflung brachten, eine klasse Laufarbeit und ein sehr gutes Spielverständnis brachten mit dem 10:6 den ersehnten Platz im Hauptfeld. Und wer hatte die Idee mit den Stopps, selbst auf zweite Aufschläge? „Die spiele ich schon immer sehr gerne,“ grinste Noah.

Der Bruder des Unterlegenen, Patrik Knödl (Aalen), hatte in Runde eins den Waiblinger Julius Stickel 6:4, 6:4 aus dem Rennen geworfen.

Petra Biber-Lessig im Finale der Rothaus Open in Hinterzarten

(alp) – Petra Biber-Lessig schaffte es bei den 34. Rothaus Open in Hinterzarten ins Finale der Frauen 50 und unterlag dort der deutschen Nummer 13, Sylvia Langhorst (Maxdorf) 5:7, 2:6. Bei Dauerregen und 13 Grad hatte die Waiblingerin, Nummer 50 in Deutschland, kaum Chancen gegen Langhorst, doch wenigstens ihr Mann Steffen durfte sich über ein Fünf-Liter-Fass Bier der staatlichen Brauerei für den Partykeller freuen.

In Runde eins hatte Biber-Lessig deutlich 6:0, 6:3 gegen Katja Tielborger vom Rot-Weiß Stuttgart gewonnen, die als Nummer 35 in Deutschland an Position zwei gesetzt war. Da ihre Gegnerin im Halbfinale nicht angetreten war, kam Biber-Lessig dann kampflos ins Finale.

Zuvor hatte sich die Waiblinger Mannschaftsführerin der Frauen 40 bei den Sindelfinger Senior Open gut geschlagen. Nach dem Auftaktsieg gegen Deutschlands Nummer fünf, Karola Thum aus Garching, mit 2:6, 6:4, 11:9 ließ sie ein 6:1, 6:1 wiederum gegen Kartja Tielborger folgen. Im Halbfinale unterlag sie der früheren deutschen Spitzenspielerin Anke Wurst, früher Marchl, dann aber 1:6, 1:6. Hinterzarten und Sindelfingen waren Turniere der zweithöchsten Kategorie, nur die Deutschen Meisterschaften werden noch höher bewertet.

Infos für Besucher des TCW Akademie Junior International 2020

Der Tennissommer beim TC Waiblingen ist in vollem Gange: Gerade noch haben wir mit einer Rekordteilnehmerzahl von 360 Jugendspielern das nationale Jugendturnier erfolgreich abgeschlossen, da gehen wir auch schon in die nächste Runde – und starten mit dem TCW Akademie Junior International 2020!

Vom 31.08. – 06.09.2020 werden zahlreiche internationale U14 Spieler auf unserer Anlage im Einzel und Doppel gegeinander antreten und uns mit erstklassigem Tennis und einem tollen Turnier begeistern.

Wie bereits beim nationalen Turnier gibt es auch beim TCW Akademie Junior International einige Vorgaben, die bei Sportwettkämpfen aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen zu beachten sind. Erneut zählt hierzu auch die Erfassung der Daten unserer Turnierbesucher und die Uhrzeit des Besuches.

Nachdem die Registrierung mit Hilfe eines QR-Codes und entsprechenden Onlineformularen beim letzten Jugendturnier auf viel Zustimmung und positive Reaktionen traf, haben wir auch für das internationale Jugendturnier wieder zwei (mehrsprachige) Formulare (Check-in und Check-out) eingerichtet, in welche die benötigten Daten ganz einfach direkt am Smartphone eingetragen werden können.

Kontaktdaten müssen angegeben werden, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Die Daten dienen ausschließlich der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde im Falle einer möglichen Infektion. Sie werden von uns für vier Wochen gespeichert und nach Ablauf dieses Zeitraums vollständig gelöscht. (Weitere Informationen sind auf der Website des Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und in den zugehörigen FAQ zu finden)

Wir bitten alle Besucher, die folgenden Formulare beim Betreten und Verlassen des Turniergeländes vollständig auszufüllen und wünschen allen ein großartiges Turnier und einen wunderschänen Aufenthalt auf unserer Anlage.

Registrierung deines Check-in beim TCW Akademie Junior International 2020 | Registration of your check-in at TCW Akademie Junior International 2020​

Teile uns bitte deine Kontaktdaten mit und trage die Uhrzeit beim Betreten der Anlage ein (Check-in Zeit).
If you’re entering our facility please tell us here your contact information and the current time (check-in time)

Registrierung deines Check-out beim TCW Akademie Junior International 2020 | Registration of your check-out at TCW Akademie Junior International 2020​

Teile uns bitte deine Kontaktdaten mit und trage die Uhrzeit beim Verlassen der Anlage ein (Check-out Zeit).
If you’re leaving our facility please tell us here your contact information and the current time (check-out time)

TCW Sommerfest: Unser Saisonfinale 2020

Wir blicken zurück auf eine turbulente Sommersaison 2020, deren Höhen und Tiefen wir beim TC Waiblingen alle gemeinsam super gemeistert haben. Wir haben diesen Sommer einige tolle Events auf die Beine gestellt: Vom Kuddel-Muddel-Turniersommer bis hin zum jährlichen Jugendturnier konnten wir sowohl Spielern als auch Tennisfans eine großartige Zeit auf unserer Anlage bieten und rundum begeistern.

Um diese einzigartige Saison auch in diesem Jahr gemeinsam zu beenden laden wir alle TCW Mitglieder, Partner und Sponsoren, Familien und Freunde heute ganz herzlich ein zum TCW Sommerfest 2020!

Am Samstag, den 19. September 2020, wollen wir ab 16:00 Uhr auf unserer wunderschönen Tennisanlage das diesjährige Saisonfinale unter dem (Dresscode-)Motto „All in white“ feiern.

Hinweis: Wir hoffen natürlich, dass wir im September gemeinsam die Saison ausklingen lassen können, möchten aber darauf hinweisen, dass es sich um einen Termin unter Vorbehalt handelt, der sich jederzeit, je nach Entwicklung der Corona Situation, ändern kann. Dafür beobachten wir die aktuelle Lage kontinuierlich und informieren euch rechtzeitig über anstehende Maßnahmen.

Wir sorgen für eure Gesundheit: Unsere Hygienemaßnahmen

Auch für das TCW Sommerfest haben wir Maßnahmen getroffen, um trotz der aktuellen Corona bedingten Situation ein großartiges Saisonfinale veranstalten zu können. Wir bitten daher alle Besucher, die allgemeinen Hygieneregeln konsequent einzuhalten.

Unsere Hygienemaßnahmen könnt ihr hier herunterladen:

Freut euch auf ein buntes Programm

Auch in diesem Jahr erwartet euch wieder jede Menge Spiel und Spaß für Groß und Klein: Das TCW Entenangeln geht in die zweite Runde, eine Live-Band sorgt für gute Stimmung und das TCW Club Restaurant begeistert mit leckerem Essen zum Genießen. Und das Highlight des Abends: Die Ehrungen unserer Clubmeister, Kuddel-Muddel-Sieger und Schnupper-Könige!

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und ein schönes Sommerfest!

Das TCW Entenangeln 2020 – das große Familienduell

Nachdem unser TCW Entenangeln im vergangenen Jahr ein voller Erfolg war, wollen wir auch 2020 mit euch wieder einen bunten und spaßigen Wettbewerb veranstalten. Aber in diesem Jahr wird das ein ganz besonderes Event – denn wir werden ein großes Familienduell veranstalten!

Das Prinzip ist einfach, aber dafür umso spaßiger: Jede Familie bildet ein Team aus zwei Personen. Die einzelnen Duos treten dann im K.O-System gegeneinander an und versuchen, möglichst viele kleine Enten zu angeln – und am Ende den Titel der Entenangel-Königsfamilie zu gewinnen!

Ihr habt Lust beim großen TCW Entenangeln Familienduell mitzumachen?
Dann meldet euch direkt an und seid am 19.09.2020 mit dabei!

Wir laden ein zu den TCW Akademie LK-Turnieren 2020

Wir freuen uns sehr euch mitzuteilen, dass auch in diesem Jahr unsere TCW Akademie LK-Turniere auf der Anlage des TC Waiblingen stattfinden werden!

Vom 22.08. – 06.09.2020 werden Damen, Herren und Jugendspieler der verschiedensten Spielklassen gegeneinander antreten, um die begehrten Titel zu gewinnen und die Zuschauer mit erstklassigem Tennis zu begeistern.

Den Anfang machen am Samstag, den 22.08.2020, ab 9:00 Uhr die Herren 40, 50 und 65 – jeweils in der A-Konkurrenz (LK 6-15) und der B-Konkurrenz (LK 14-23). 

Am Sonntag, den 23.08.2020, ab 9:00 Uhr folgt dann der erste Auftritt der Damen 40 und 50, sowie der Herren 60 – ebenfalls in den A-Konkurrenzen (LK 6-15) und B-Konkurrenzen (LK 14-23).

Unsere Jugendspieler starten ab Dienstag, den 25.08.2020, in die diesjährigen LK-Turniere. Den Auftakt machen ab 9:00 Uhr die U12 Jungs und Mädels, sowie die U14 Teilnehmer der A-Konkurrenz (LK 13-18) und B-Konkurrenz (LK 16-23). 

Am Mittwoch, den 26.08.2020, haben die Jungs und Mädels der Spielklassen U16 und U18 ihren ersten großen Auftritt. Die A-Konkurrenzen (LK 11-18 + LK 9-18) und B-Konkurrenzen (LK 16-23) starten ab 9:00 Uhr in den Wettbewerb.

An den folgenden Turniertagen können wir uns über jede Menge weiterer spannender Matches der einzelnen Spielklassen freuen und den diesjährigen Tennissommer in vollen Zügen genießen!

Du willst bei unseren LK-Turnieren mit dabei sein?

Dann melde dich jetzt für dein gewünschtes Turnier an und erlebe großartige Turniertage beim TC Waiblingen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen, jede Menge Besucher und eine tolle Turnierzeit!

Samstag, 22.08.2020 ab 9:00 Uhr
Herren A/B 40 + 50 + 65
Meldeschluss: 19.08.2020

Mittwoch, 26.08.2020 ab 9:00 Uhr
U16 A/B m/w | U18 A/B m/w
Meldeschluss: 20.08.2020

Samstag, 29.08.2020 ab 9:00 Uhr
Damen A/B
Meldeschluss: 25.08.2020

Dienstag, 01.09.2020 ab 9:00 Uhr
U12 m/w | U14 A/B m/w
Meldeschluss: 28.08.2020

Samstag, 05.09.2020 ab 9:00 Uhr
Herren A/B 40 + 50 + 65
Meldeschluss: 01.09.2020

Sonntag, 23.08.2020 ab 9:00 Uhr
Damen A/B 40 + 50 | Herren A/B 60
Meldeschluss: 19.08.2020

Donnerstag, 27.08.2020 ab 9:00 Uhr
U12 m/w | U14 A/B m/w
Meldeschluss: 23.08.2020

Sonntag, 30.08.2020 ab 9:00 Uhr
Herren A/B
Meldeschluss: 25.08.2020

Donnerstag, 03.09.2020 ab 13:00 Uhr
Herren A/B
Meldeschluss: 29.08.2020

Sonntag, 06.09.2020 ab 9:00 Uhr
Damen A/B 40 + 50 | Herren 60 + 70
Meldeschluss: 01.09.2020

Dienstag, 25.08.2020 ab 9:00 Uhr
U12 m/w | U14 A/B m/w
Meldeschluss: 20.08.2020

Freitag, 28.08.2020 ab 9:00 Uhr
U16 A/B m/w | U18 A/B m/w
Meldeschluss: 23.08.2020

Montag, 31.08.2020 ab 9:00 Uhr
U16 A/B ,/w | U18 A/B m/w
Meldeschluss: 28.08.2020

Freitag, 04.09.2020 ab 13:00 Uhr
Damen A/B
Meldeschluss: 30.08.2020

Erlebe jede Menge Spaß und große Emotionen beim TCW Akademie Junior International 2020

Nachdem das diesjährige TCW Akademie Junior National mit einer Rekordteilnehmerzahl von 360 Jugendspielern ein voller Erfolg war, können wir uns schon auf das nächste tolle Event freuen:

Das TCW Akademie Junior International 2020!

Vom 31.08. bis 06.09.2020 laden wir euch auf die Anlage des TC Waiblingen ein, um beim internationalen Spitzentennis mit dabei zu sein und die Jugendspieler der Klasse U14 im Einzel und Doppel live zu erleben.

Während des Turniers ist auch dieses Mal für jede Menge Spaß für die gesamte Familie gesorgt: Leckeres Essen und erfrischende Getränke laden zum Schlemmen und Genießen ein und bei den spannenden Tennismatches freuen sich die Spieler auf tatkräftige Unterstützung und den Jubel der Zuschauer!

Der Turnierverlauf

Qualifikationsspiele m/w
31.08. – 01.09.2020 

Start des Hauptfeldes Einzel m/w
02.09.2020 

Start des Hauptfeldes Doppel m/w
03.09.2020 

Viertelfinalspiele Einzel + Doppel m/w
04.09.2020

Halbfinalspiele Einzel + Doppel m/w
05.09.2020

Finalspiele Einzel + Doppel m/w
06.09.2020

Infos zum Spielbetrieb während des Turniers
Alle Mitglieder können bei gutem Wetter die Tennisplätze unserer Anlage täglich ab 18:00 Uhr zum Spielen nutzen.

Wir freuen uns auf zahlreiche tennisbegeisterte Besucher, ein spannendes Turnier und viele tolle und hochklassige Spiele!

Euer TCW Vorstand

TCW Akademie Junior National 2020 mit Rekordteilnehmerzahl

Drei Siege für den TC Waiblingen

360 Teilnehmer beim den TCW Akademie Junior National – strenge Corona-Regeln

Von Ralph Lang

Mit dem TCW-Akademie-Junior National hat der Tennis-Club Waiblingen (TCW) das erste Turnier nach der Corona-Pause ausgeschrieben. Es kam die Rekordzahl von 360 Teilnehmern. Und mit Annalotta Howorka U14, Ekaterina Prokopeva und Alexander Lauinger bei den U18 stellte der TCW auch gleich noch drei Sieger.

Turnierdirektor Peter Hagedorn war sehr zufrieden mit dieser Auflage der TCW Akademie Junior National. Früher wurde das Jugendturnier parallel zum internationalen Tennis Europe-Turnier ausgetragen mit 50 Teilnehmern. Jetzt also 360. Ein parallel zu Waiblingen ausgetragenes Turnier in Aschaffenburg hatte gerade mal hundert Starter: „Es hat sich in Tenniskreisen herumgesprochen, dass wir auf unseren 18 Plätze ausreichend Spielmöglichkeiten haben und eine gute Organisation. Und viele jungen Spieler sind nach der langen Pause eben auch hungrig auf Turniere. Wir hatten Spieler aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hier bei uns“, sagt Hagedorn. Der freut sich auch über die Genehmigung des Tennis Europe-Turniers Anfang September, die er am Freitag aus Genf erhalten hatte. Bei allen Turnieren gelten die Auflagen über Anzahl der Besucher auf der Anlage, Desinfektionen und Kontrollen. So bekam jeder, der auf die Anlage kam, am Einlass noch ein Fläschchen Desinfektionsmittel geschenkt – dank Clubmitglied Axel Lenhart, der das in seiner Firma Lenhart Kosmetik produziert. Dazu kamen noch die elektronischen Einlasskontrollen.

QR-Code regelt Registrierung und Zuschauerzahlen

 In Corona-Virus-Zeiten gibt es für Sportveranstalter strenge Vorschriften – wie zum Beispiel beim Jugendturnier des Tennis-Club Waiblingen (TCW), wo nur maximal 200 Zuschauer erlaubt waren. Die auch noch namentlich und mit Daten erfasst werden müssen. Da trifft es sich gut, dass der TCW-Vorsitzende Detlef Held Chef eines Unternehmens ist, das sich mit Digitalisierung von Geschäftsabläufen befasst. So ließ Held in seiner Firma Sauter + Held ein Programm entwickeln, dass nun auch beim ersten Turnier nach der Corona-Pause im Württemberg zum Einsatz kam. Am Eingang scannten Spieler, Betreuer und Begleiter einen QR-Code mit ihrem Smartphone ein, der sie mit einem Onlineformular verband. Dort hinterlegten sie Namen und E-Mail-Adresse oder Handynummer, unter denen sie erreichbar sind. Gleichzeitig registrierte das Programm Ankunftszeit und die Zahl der Personen, die sich aktuell auf der Anlage befanden. Bevor die begrenzte Zahl von 200 Besuchern auf der Anlage erreicht wurde, bekam die Turnierorganisation ein Warn-Mail, und dann mussten die Besucher warten, bis jemand die Anlage verließ, ehe sie eintreten durften. Denn neben der Eintrittszeit wurde ebenfalls per QR-Code auch der Auslass registriert, so dass stets aktuelle Zahlen abgerufen werden konnten. Das lohnte sich auch am Samstag des Turniers, als die Polizei die Besucherzahl auf der Waiblinger Anlage kontrollierte. „Alles im grünen Bereich“. verkündete Detlef Held.

2500 Euro allein für Bälle

 Neben den Corona-Regeln gelten allerdings auch neue Regeln des Deutschen Tennis Bundes – wie die Vorgabe, dass in jedem Spiel drei neue Bälle gestellt werden müssen. „Das ist ein Kostenpunkt von 2500 Euro allein für Bälle“, ärgert sich Hagedorn, der auch bei den Kleinsten, den Neunjährigen, neue Kugeln stellen muss. Auch Oberschiedsrichterin Gisela Stecher stellte fest, dass sich in letzter Zeit einiges verändert hat. Tenniseltern gab es ja schon immer – „und wir Oberschiedsrichter wissen auch, wie sie ihre Kleinen coachen mit bestimmten Zeichen.“ Doch was die erfahrene Schiedsrichterin festgestellt hat, dass sich manche dieser Eltern auch vermehrt direkt ins Spielgeschehen einmischen und sich selbst auf der Tribüne ausgesprochen unfair zu anderen Eltern und Spielern verhalten. Einsicht bei dieser Gruppe? Selten bis gar nicht.

Freuen konnten sich die Waiblinger über die Finals der Altersgruppe U18, in das drei von vier Teilnehmern vom TCW kamen. Ekaterina Prokopeva gewann ihr Finale souverän 6:2, 6:3 gegen Luisa Schöler vom SSV Ulm. Das Waiblinger Jungsfinale entschied Alexander Lauinger klar mit 6:2, 6:2 gegen Nils Howorka. Besser machte es dessen Schwester Annalotta Howorka bei der U14, die mit 6:2, 7:5 gegen Gwendolyn Fedel (Mössingen) erfolgreich war. Und schließlich gewann auch noch der Schorndorfer Paul Kappes das Endspiel der U12 gegen Luka Cakic (Hirschfelden), der beim Stand von 1:6, 1:4 aufgab. Alle Finalisten konnten sich bei der Siegerehrung durch TCW-Vorstand Detlef Held und Schirmherr Georg Vintzileos über die Sachpreise freuen und die Punkte, die sie jetzt mal wieder für die Leistungsklassenwertung oder die Rangliste gesammelt hatten.

Final-Ergebnisse:

U9 m: Fabio Wörner (Bernhausen) – Vito Sanna (Buoch) 5:3, 4:0

U9 w: Ksenia Hermann (Ludwigsburg) – Ana Stratulat (Limbergerhof) 4:1, 4:2

U10 m: Lian Bienert (Aalen) – Julian Glanzer (Ehingen) 4:1, 4:2

U10 w: Delia Weinmann (Bernhausen) – Anastasia Vasylenko (Trossingen) 4:1, 4:1

U12 m: Paul Kappes (Schorndorf) – Luka Cakic (Hischlanden) 6:1, 4:1, Aufg.

U12 w: Emma Sophie Glaser (Metzingen) – Natalie Rothenbacher (Achstetten) 5:7, 7:5, 10:4

U14 m: Sebastian Gampert (Tübingen) – Leonard Bäcker (Reutlingen) 6:3, 2:6, 10:8

U14 w: Annalotta Howorka (Waiblingen) – Gwendolyn Fedel (Mössingen) 6:2, 7:5

U16 m: Aaron Ben Anton (Tamm) – Matwej Popov (Bietigheim) 7:5, 6:3

U16 w: Alessia Bone (Murr) – Meike Roth (Böblingen) 2:6, 6:2, 10:8

U18 m: Alexander Lauinger (Waiblingen) – Nils Howorka (Waiblingen) 6:2, 6:2

U18 w: Ekaterina Prokopeva (Waiblingen) – Luisa Schöler (Ulm) 6:2, 6:3